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Pauschalförderung

Pauschalförderung (Kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung)

Die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe im Rahmen der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung gilt als Pauschalförderung. Die Pauschalförderung wird als finanzielle Unterstützung der routinemäßigen selbsthilfebezogenen Aufgaben verstanden.
Darunter fallen insbesondere Aufwendungen für:

  • Raumkosten, Miete
  • Büroausstattung und Sachkosten (z. B. PC, Drucker, Büromöbel, Porto u. Telefon, Gebühren für Online-Dienste)
  • Pflege des Internetauftritts/Homepage
  • Regelmäßig erscheinende Verbandsmedien (z. B. Mitgliederzeitschriften) einschließlich deren Verteilung
  • Schulungen oder Fortbildungen, die auf die Befähigung zur Organisations- und Verbandsarbeit sowie auf administrative Tätigkeiten abzielen (z. B. kaufmännische Weiterbildungen, Weiterbildungen zum Vereinsrecht, PC-Schulungen, Kommunikation),  einschließlich Veranstaltungs-, Teilnahmegebühren, Fahrt- u. Übernachtungskosten
  • Tagungs-, Kongressbesuche von Gruppen- oder Organisationsmitgliedern
  • Durchführung von satzungsrechtlich erforderlichen Gremiensitzungen (z. B. Vorstandssitzungen, Mitglieder-/Jahresversammlungen, Delegiertenversammmlungen, Sitzungen des wissenschaftlichen Beirats u. Sitzungen verbandsinterner Arbeitsgruppen), einschließlich Veranstaltungs- und Teilnahmegebühren, Fahrt- u. Übernachtungskosten.

Die vollständig ausgefüllten Anträge werden in sieben Förderregionen in Niedersachsen jeweils in einem regionalen Vergabegremium besprochen. Diesem Gremium gehören Vertreterinnen und Vertreter aller Krankenkassen/-verbände sowie Vertretungen der Selbsthilfe an. Die Federführung in den Förderregionen übernimmt jeweils ein Krankenkassenverband. Die Anträge auf Pauschalförderung werden in den einzelnen Förderregionen durch den federführenden Krankenkassenverband bzw. durch beauftragte Landkreise und Kontaktstellen angenommen und bearbeitet. Die Anträge sind bis zum 31.03. des jeweiligen Förderjahres an die entsprechende Stelle zu schicken.

Die Kontaktdaten finden Sie hier

Hinweis: Die Einreichung eines Mittelverwendungsnachweises inkl. der dazugehörigen „Einnahmen- und Ausgabenaufstellung“ ist erst ab einem Förderbetrag über 500,00 € vorzulegen. Bei Förderungen bis 500,00 € ist eine Verwendungsbestätigung ohne „Einnahmen- und Ausgabenaufstellung“ ausreichend. Der Nachweis über die Mittelverwendung ist bis zum 30.06. des Folgejahres bei den vorgenannten Zuständigen einzureichen.